German Lego Mindstorm NXT Sumo Masters 2013

Hochtrabender Name – German Lego Mindstorm NXT Sumo Masters 2013 – dahinter verbirgt sich unser diesjähriges Winterprojekt. Einige Bekannte haben Kids im Alter zwischen 10 und 13 und ebenfalls einen LEGO Mindstorm NXT zu Hause. Die Abende werden länger und irgendwie muss man ja die Junioren beschäftigen. Was liegt da näher als etwas zu machen was auch Spaß macht?

Entsprechend legen wir den Klassiker aus dem letzten Jahr noch einmal neu auf und veranstalten am 6. Januar 2013 die German Lego Mindstorm NXT Sumo Masters 2013. So wie es zur Zeit aussieht werden 4 Teams an den Start gehen.

  • Michael & Paul
  • Olaf & Dustin
  • Markus & Noah
  • Maik & Falko

Die German Lego Mindstorm  NXT Sumo Masters 2013 werden in Duisburg ausgetragen und sind bisher eine private Veranstaltung. Falls jemand Interesse an der Teilnahme hat, einfach mal anfragen.

Die Regeln für die German Lego Mindstorm NXT Sumo Masters 2013 sehen zur Zeit wie folgt aus:

Anforderungen an den Roboter:

  •  Bauteile: Der Roboter darf nur aus Original Lego Bausteinen bestehen, er darf während dem Spiel keine Bauteile verlieren.
  • Sensoren: Der Roboter darf nur mit Original Lego zertifizierte Sensoren ausgestattet werden.
  • Steuermodul: Der Roboter darf nur durch einen RCX oder einen NXT gesteuert werden.
  • Autonomie: Der Roboter muss autonom agieren und darf vom Bediener von aussen weder beeinflusst noch ferngesteuert werden.
  • Bedienung: Der Run-Knopf am RCX bzw. NXT muss von aussen erreichbar sein.
  • Grundverhalten: Der Roboter muss über ein passives Grundverhalten verfügen. Er darf Zuschauer, Hindernisse oder andere Roboter nicht anfahren, rammen, beschädigen oder gewollt behindern. Es sind auch keine Einrichtungen erlaubt, die dazu gedacht sind, den Gegner zu stören (Störsender, Blenden mit Scheinwerfern, Aufstellen von Hindernissen, Flüssigkeiten, Rauch usw.).
  • Drohnen: Der Roboter darf keine Drohnen absetzen
  • Online Diagnose: Eine Online Diagnose ist nicht gestattet.
  • Größe des Roboters: Der Sumo Ringer darf einen maximalen Umfang von 60 cm vor dem Start nicht überschreiten; die Höhe ist nicht limitiert. Das zulässige Maximalgewicht beträgt 700 g.

Wettkampf

  • Der Roboter muss nach Betätigung des Start-Knopfes für 5 Sekunden still stehen, bevor er sich zu bewegen beginnt.
  • 90 Sekunden (5+85 Sek.) nach dem Startzeichen des Schiedsrichters muss der Roboter selbständig abschalten.
  • Die Roboter dürfen sich nicht absichtlich zerlegen (Teile verlieren) und müssen immer Bodenkontakt haben.
  • Der Roboter darf sich während des Spiels auf den Maximalumfang von 90 cm entfalten, also z.B. einen Keil ausfahren. Im Zweifelsfalle ist vor dem Wettkampf Rücksprache mit der Wettkampfleitung zu nehmen.
  • Es sind keine Einrichtungen erlaubt, die dazu dienen, den Gegner zu verwirren (Blendwerkzeuge, Ultraschall- und Infrarot-Sender, Laser, usw.).
  • Es sind keine Einrichtungen zulässig, um den Gegner absichtlich zu beschädigen (aktive Hebe- und Schiebwerkzeuge, Zangen, Kanonen, Katapulte, Trennscheiben und alle anderen Dinge in dieser Art).

Spielfeld

  • Das Spielfeld besteht aus einer runden Fläche mit einem Durchmesser von 115 cm.
  • Das Spielfeld ist schwarz, der Rand wird mit einer 3 cm breiten Markierung versehen.

Spielablauf

  • Bei diesem Wettbewerb geht es darum, den gegnerischen Roboter von der Spielfläche zu drängen, wie beim klassischen Sumo Ringen.
  • Je nach Anzahl Teilnehmern werden die Wettkämpfe im KO-System ausgetragen.
  • Jeder Wettkampf besteht aus 3 Runden.
  • Die Roboter werden vom Wettkampfsleiter auf dem Spielfeld plaziert.
  • Jede Runde wird vom Schiedsrichter gestartet. Die Teilnehmer starten ihre Roboter per Tastendruck und entfernen sich.
  • Beide Roboter müssen danach mindestens 5 Sekunden warten, bevor sie mit irgendeiner Aktion beginnen. Ein Frühstart wird mit einer Verwarnung und im Wiederholungsfall mit Rundenverlust oder Disqualifikation geahndet.
  • Falls ein Bauteil des Roboters von allein oder durch Einwirkung des gegnerischen Roboters abfällt, kann diese Runde maximal einmal wiederholt werden (Entscheid liegt im Ermessen des Schiedsrichters).

Kampfende

  • Ein Teilnehmer greift in den Match ein.
  • Ein oder beide Teilnehmer geben auf
  • Die 90 Sekunden verstreichen, ohne dass ein Sieger ermittelt werden konnte sobald der gegnerische Roboter aus dem Ring gedrängt ist.
  • Ein Roboter gilt als aus dem Ring gedrängt, sobald ein beliebiger Teil des Roboters den Boden ausserhalb der Spielfläche berührt.

Bewertung

  • Am Ende einer Runde erhält der Gewinner einen Punkt. Kommt es zu keiner eindeutigen Entscheidung, werden keine Punkte vergeben.
  • Gewinner eines Wettkampfes über die drei Spielrunden ist, wer die meisten Siegpunkte erreicht hat.

Das Regelwerk ist in Anlehnung an das Regelwerk der RobOlympics entstanden

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