Langzeittest: 1 Jahr Fitness Tracker

Was bringt ein Fitness Tracker eigentlich? Diese Frage stellen sich wahrscheinliche viele vor dem Kauf. Ein jeder hat seine persönlichen Erwartungen und entsprechend auch seine Ziele die er damit verfolgen möchte. Ich habe jetzt ein Jahr schon einen Fitnesstracker in Form eines Fitbit in der Tasche und möchte einmal meine persönliche Bilanz ziehen.

Persönlicher Fitness Tracker Review

Ich habe meinen Fitbit One am 17 Januar 2014 bei Amazon gekauft und ihn 90% des letzten Jahres auch wirklich in der Tasche gehabt. Von daher bin ich einer der wenigen Nutzer eines Fitness Trackers, der wirklich einen Test veröffentlichen kann.

Der FitBit One im Detail

Geliefert wurde der Fitbit inkl. einem Ladekabel, einem Bluetooth USB Dongel zur kabellosen Synchronisation, der Siliconhülle inkl. Trageclip und dem One selbst sowie einem Armband um den Schlaf zu tracken.

Verarbeitung und Haltbarkeit

Ich muss sagen, ein Jahr Hosentasche, bei gleich welcher Aktivität (Gartenarbeit, Radfahren, Sport etc.) haben keine wirklichen Spuren am Fitbit hinterlassen. Ich trage ihn ja konsequenterweise in der Silikonhülle, so dass nur der Knopf und das Display frei liegen. Auch das Display hat kaum Schrammen oder Macken, obwohl der Fitness Tracker auch mit einem Schlüsselbund oder einem Feuerzeug zusammen in der Tasche war. Die Hülle ist ebenfalls in Ordnung, wie auch alles an Zubehör. Die Verarbeitung ist Tadellos! das haben auch drei bis vier Durchgänge in der Waschmaschine gezeigt. Hatte eigentlich befürchtet, dass sowas gleichzeitig mal sein Tod sein würde, war es aber nicht.

Handling des FitnessTrackers

Mit dem Armband kann man den One abends an das Handgelenk machen und seinen Schlaf tracken. Das habe ich eine Woche gemacht und dann wir mir das zu checkig, so dass ich es nicht weiter praktiziert habe. Dabei ging es nicht um den Tragekomfort, der war in Ordnung. Das An- und Ablegen war einfach nicht in meinen Rhythmus zu kriegen.

Ansonsten kann man nichts sagen. Der One hat eine Taste, damit aktiviert man ihn und schaltet durch die einzelnen Anzeigen, die bei fast jeder Helligkeit gut ablesbar sind. Die Synchronisation klappte das ganze Jahr über mit dem iPhone perfekt und meine FitBit Daten habe ich auch zu myFitnesspal.de geshared. Die Akkulaufzeit beträgt im Schnitt gut 10 – 14 Tage, es hängt ein wenig davon ab, wie viele Schritte es zu messen gibt und wie oft man das Display aktiviert. Aufgeladen ist der Fitbit in gut 1-2h.

FitBit Community and Friends

Schnell hatte ich ein paar Bekannte gefunden, die ebenfalls bei FitBit registriert sind, in der Regel waren es Facebook Kontakte. Schnell zeichnete sich ab, dass ich täglich deutlich mehr Schritte gehe als die meisten. Dabei war mein Ziel bei 10.000 Schritten und an normalen Tagen haben ich so 7.000 – bis 8.000 Schritte gehabt. Wirklich challenges sind so nicht zu Stande gekommen.

Was habe ich mir vom Fitness Tracker versprochen?

Wer das Kaufdatum sieht, kann sich denken, dass der Kauf mit guten Vorsätzen in Zusammenhang stand / steht :). Das hat auch zunächst ganz gut Funktioniert, allerdings bin ich so ein 2-3 Monats Typ, der halt mal auf sich achtet und dann wieder in seine alten Rollen zurück fällt und nichts mehr macht. Motivieren um mehr Schritte zu gehen konnte der Fitness Tracker mich nicht. Das lag an verschiedenen Faktoren und ist nicht dem Tracker zu zu schreiben. Allerdings könnte das ein genereller Fehler von FitBit sein. Für jährlich 45 Euro kann man ein Update mit “mehr Motivation” erhalten. Allerdings bin ich nicht bereit gewesen, diese 45 Euro zu investieren. Also, primäre Motivation ist bei dem von mir gewählten Modell erst einmal nicht gegeben.

Allerdings habe ich den Tracker ein Jahr in der Tasche gehabt und mich immer wieder mit ihm beschäftigt und ihn als kleine Erinnerung – dass ich ja mehr machen will – durch mein Leben geschleppt. Manchmal hat er mich in der Tat motiviert mehr Sport zu machen. Allerdings bin ich sehr selten noch ein paar Meter extra gelaufen um zum Beispiel über x-tausend Schritte oder so zu kommen. Wer einmal wissen möchte, wieviel Schritte so im Laufe eines Jahres kommen, schaut mal hier in meinen kleinen Fitness Blog.

Fazit zu Fitnesstracker Langzeittest

Wie geht es weiter? Ich werde weiterhin einen Fitness Tracker nutzen. Allerdings werde ich den liebgewonnen FitBit One an meine Frau weitergeben und mir ein Jawbone Up3 zum Geburtstag wünschen. Das ist wasserdicht, kann als Armband rund um die Uhr getragen werden und trackt gleichzeitig den Schlaf mit. Die Software und vor allem das Feedback der Up App kann man auch ohne Fitnesstracker / Fitnessarmband nutzen und ich muss sagen, die ersten Berührungen sehen vielversprechend aus.

Schreibe einen Kommentar